Warum KI-Kompetenz für Coaches jetzt unverzichtbar wird
Die Coaching-Landschaft verändert sich grundlegend: Coachees setzen KI bereits zur Reflexion, für Ideenfindung oder bei Entscheidungen ein. Wer professionell begleitet, sollte verstehen, wie KI funktioniert, welche Chancen sie bietet und wo ihre Grenzen liegen. Nur so bleibt Coaching in einer digitalen Arbeitswelt relevant.
Dieses Lernlabor stärkt Ihre Rolle als Coach oder Mediator_in. Sie lernen, Künstliche Intelligenz souverän, kreativ und kritisch einzusetzen. Dadurch gestalten Sie den Wandel aktiv mit, erweitern Ihr Methodenrepertoire und sichern Ihre Position in einem Markt, in dem digitale Kompetenz immer wichtiger wird.
Ziele des Kurses
Im Mittelpunkt steht das eigene Erproben: Die Teilnehmenden nutzen verschiedene Tools, trainieren ihr Prompt-Engineering und diskutieren intensiv über rechtliche sowie ethische Aspekte. Der Kurs vermittelt fundiertes Wissen und zeigt, wie KI zum echten Mehrwert für die Coachingpraxis wird.
Das Ausprobieren wird mit relevantem Hintergrundwissen untermauert, sodass die Teilnehmenden ihre eigene Haltung zum Thema Künstliche Intelligenz entwickeln können. Dabei geht es darum, selbst souverän entscheiden zu können, an welchen Stellen KI in die eigene Praxis integriert werden kann und wo die persönlichen Grenzen des Einsatzes liegen: Wo ist der Einsatz von KI hilfreich und ethisch vertretbar und wo hingegen ist der Mensch mit seiner Empathie und seiner eigenen Denkleistung gefragt.
Da sich Künstliche Intelligenz in den nächsten Jahren deutlich weiterentwickeln wird, ist es sinnvoll, bereits jetzt eine eigene Haltung dazu zu entwickeln und somit den Grundstein zu legen, die weiteren Entwicklungen selbst einordnen und bewerten zu können.
Inhalt des Kurses
Das dreitägige Lernlabor ist interaktiv aufgebaut: Mit eigenem Laptop oder Tablet probieren die Teilnehmenden alles direkt aus. Theorie, Praxis und Reflexion greifen ineinander – die Inhalte sind praxisnah, aktuell und methodisch vielfältig.
Die ersten beiden Tage widmen sich dem intensiven Ausprobieren und Reflektieren von künstlicher Intelligenz anhand zahlreicher Beispiele. Der dritte Tag findet mit etwas Abstand statt: In der Zwischenzeit bearbeiten die Teilnehmenden eigenständig eine Aufgabe, die am dritten Tag präsentiert wird. Zum Abschluss beschäftigen sich die Teilnehmenden mit aktuellen gesellschaftlichen Chancen, Potentialen, Risiken und
Problemen in der Nutzung von KI, um den Blick von der eigenen beruflichen Praxis auf das größere Ganze zu weiten.
Themen für die drei Tage:
- KI-Werkzeuge für den Coaching-Alltag
- Überblick über relevante KI-Tools
- Konkrete Einsatzmöglichkeiten für Coaching, Mediation und Supervision
- Prompt-Engineering in der Tiefe
- Effektive Prompts gestalten – von der Idee zur gezielten KI-Ausgabe
- Iteratives Arbeiten mit KI im Coachingprozess
- Eigene KI-Bots entwickeln und nutzen
- Erstellung personalisierter KI-Anwendungen
- KI als Sparringspartnerin, Perspektivgeberin, Mustererkennerin
- Kritischer und reflektierter KI-Einsatz
- Bias, Halluzinationen & ethische Grenzen erkennen
- Mensch als Kontrollinstanz: Wie bleibt Coaching menschlich?
- Potenziale, Fokussierung und Wettbewerbsvorteile
- Automatisierung entlastet – worauf kann sich der Coach künftig mehrkonzentrieren?
- Zukunftsrollen von Coach & KI im Tandem
- Datengestütztes Coaching weiterdenken
- Mustererkennung & Wirkungsanalyse in der Langzeitbegleitung
- Digitale Coachee-Akten und methodische Weiterentwicklung
- Datenschutz & Gesetzeslage
- Was erlaubt die DSGVO im Umgang mit KI?
- EU-Verordnung und ihre Bedeutung für Begleitungsprozesse
- Ethische Fragen der KI-Nutzung
- Humanistische Perspektiven auf KI im Coaching
- Verantwortung, Transparenz und Vertrauen sichern
Trainer_innen
Claudia Frahm
Als Systemische Business Coachin und Agile Coachin begleitet Claudia Unternehmen dabei, agiles Arbeiten einzuführen und weiterzuentwickeln. Sie unterstützt Führungskräfte, mehr Augenhöhe in ihren Arbeitsalltag mit ihren Teams zu integrieren. Als NLP Master Coachin ist Claudia von Haus aus eine Menschenfreundin. Mit viel Humor lädt sie zu Experimentierfreude ein. Dabei schätzt sie den Perspektivwechsel und unkonventionelles Denken sehr.
Lisa Morgner
Lisa Morgner verbindet Praxis und Theorie als erfahrene Agile Coach zu einem wirkungsvollen Ganzen. Mit Erfahrungslernen, Arbeiten auf Augenhöhe und der systemischen Grundhaltung begleitet sie die Teilnehmer_innen auf dem Weg zu ihrem persönlichen Lernerlebnis.
Zielgruppe
Systemische Coaches, agile Coaches, Mediator_innen und alle, die ihre Coachingpraxis zukunftssicher weiterentwickeln möchten.
Zertifizierung
Die Teilnehmenden erarbeiten zwischen Modul 1 und Modul 2 eigenständig eine Aufgabe, die am dritten Tag präsentiert wird. Die erfolgreiche Präsentation berechtigt zum Erhalt der Teilnahmebescheinigung.