Basis der Personenzentrierten Gesprächsführung ist ein positives Menschenbild. Jede_r Klient_in wird als Experte für sich selbst betrachtet, der alle notwendigen Voraussetzungen zur positiven Entwicklung seiner eigenen Persönlichkeit in sich trägt. Daher kommt es vor allem darauf an, den Klienten_innen sowie den Mitarbeitern_innen die für die Entfaltung ihrer Potentiale günstigen sozialen Rahmenbedingungen zu bieten.

Was erwartet Sie in unserem Seminar?

Das Seminar ist ein Basiskurs, in dem nach einer kurzen theoretischen Einführung sehr viele praktische Übungsgespräche im Plenum und in der Kleingruppe durchgeführt werden.

Bereits am ersten Tag werden nach einer theoretischen Einführung in das Menschenbild und dem theoretischen Ansatz von Rogers anhand praktischer Beispiele die Besonderheiten Personenzentrierter Gesprächsführung dargestellt sowie die dahinterstehende persönliche Haltung erläutert.

Danach werden sowohl im Plenum wie auch in Kleingruppen Übungsgespräche in personenzentrierter Form geführt. Wesentlich ist, dass bei diesen Gesprächen echte – wenn auch kleinere – persönliche Themen/Fragen, bei denen emotionale Ambivalenzen oder Konflikte bei den einzelnen Teilnehmern_innen bestehen, angesprochen werden sollen. Auf diese Weise können die Teilnehmer_innen auf einer sehr persönlichen Ebene erfahren, wie diese Form der Gesprächsführung auf sie selbst wirkt und sich hierdurch eine persönlich fundierte Beurteilung erarbeiten.

Ablauf

Die Ausbildung besteht aus einem Kompaktkurs mit zwei Modulen, von denen jedes Modul drei Tage umfasst – insgesamt absolvieren Sie so 64 Unterrichtseinheiten. Im ersten Modul erhalten Sie eine kurze theoretische Einführung und üben danach, sowohl im ersten als auch im zweiten Modul (in Kleingruppen), die personenzentrierte Gesprächsführung bei der Bearbeitung persönlicher Themen, die Sie  selbst einbringen.

Trainer_innen