Im Fokus steht die Fähigkeit, psychologische Flexibilität im therapeutischen Prozess in Echtzeit zu erkennen und gezielt zu fördern.

Die Teilnehmenden vertiefen ihre Kompetenz, zwischen Inhalts- und Prozessebene zu unterscheiden und Interventionen kontextsensibel einzusetzen. Selbsterfahrungsorientierte Übungen ermöglichen es, eigene Muster im therapeutischen Handeln wahrzunehmen und zu flexibilisieren.

Auf dieser Grundlage werden eigene Behandlungsfälle ACT-konsistent konzeptualisiert und konkrete nächste Schritte entwickelt. Der Workshop unterstützt die Entwicklung eines persönlichen, professionellen ACT-Stils und stärkt die Fähigkeit, auch in komplexen Situationen präsent, klar und handlungsfähig zu bleiben.

Seminarinhalte

  • Integration der sechs ACT-Kernprozesse in die therapeutische Praxis
  • Prozessdiagnostik: Flexibilität und Inflexibilität im Gespräch erkennen
  • Selbsterfahrung: Der Therapeut als Instrument
  • In-the-moment ACT-Interventionen (präzise und kontextsensibel)
  • ACT-basierte Fallkonzeption mit eigenen Behandlungsfällen

Zielgruppe

Approbierte und in Ausbildung befindliche Psychotherapeut_innen, Ärzt_innen, Heilpraktiker_innen für Psychotherapie sowie Fachkräfte aus psychosozialen Arbeitsfeldern.

Zertifizierung

Teilnehmende erhalten eine Teilnahmebescheinigung mit dem Siegel der Universität zu Köln, in der das im Rahmen des Workshops erworbene Wissen bestätigt wird.

21 Fortbildungspunkte der Psychotherapeutenkammer NRW