Persönliche Krisen oder stressende, belastende Lebensereignisse (Veränderungen, Schicksalsschläge, Traumatisierungen) können mithilfe einer ausgeprägten Resilienz, auch psychische Widerstandsfähigkeit genannt, bewältigt werden. Resilienz hilft dabei, das schädliche Potential von Anforderungssituationen zu mildern und ermöglicht sogar persönliches Wachstum durch einen konstruktiven Umgang mit der Belastung.

Resilienz gilt als eine erlernbare Kompetenz, bestehend aus sieben Säulen: Akzeptanz, Optimismus, Selbstwirksamkeit, Verantwortung (für das eigene Leben), Netzwerk (soziales Umfeld), Lösungsorientierung und Zukunftsorientierung. Da Resilienz erlernbar ist, kann sie gezielt systematisch aufgebaut werden. Insbesondere die Ressourcenstärkung, sowie der Aufbau von Kommunikationsfähigkeiten / eines sozialen Umfelds / von Selbstwirksamkeit / neuer Denkgewohnheiten und Verhaltensmuster ermöglicht es einem Individuum psychisch resilienter zu werden und dadurch konstruktiv auf persönliche Krisen reagieren zu können.

Auch im Rahmen eines Coachings kann die individuelle Resilienz gestärkt werden.

Vergleiche Literatur:

Becker, F. (2024). Positive Psychologie-Wege zu Erfolg, Resilienz und Glück. Springer-Verlag.

Matten, S.J., Pausch, M.J. (2024). Resilienz. In: Depression, Trauma und Ängste. Springer, Wiesbaden.

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