Das triadische Strukturmodell der Prävention umfasst drei Stufen der Präventionsarbeit und integriert dadurch die Dimension der Zeitachse.

Als tertiäre Prävention werden Maßnahmen aufgefasst, die zeitlich nach der Entstehung der Krankheit angesiedelt sind. Ziele der tertiären Präventionen sind die Reduzierung von langfristigen Folgen der Krankheit durch gesundheitsförderliche Maßnahmen und letztlich die Wiederherstellung der individuellen Leistungsfähigkeit, um den Arbeitsanforderungen gerecht zu werden.

Beispiele der tertiären Präventionen sind Rückfallprophylaxen, Rehabilitationsangebote, Rückkehrgespräche, Arbeitsplatzanpassungen und die Wiedereingliederung.

Vergleiche Literatur:

Treier, M. (2023). Betriebliches Gesundheitsmanagement: Ein Lehrbuch für Bachelor- und Masterstudierende sowie Berufstätige. Springer

Uhle, T., & Treier, M. (2019). Betriebliches Gesundheitsmanagement: Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt – Mitarbeiter einbinden, Prozesse gestalten, Erfolge messen (4. Aufl.). Springer.

War dieser Artikel hilfreich?

Verwandte Einträge