In der Verhaltensökonomie werden wissenschaftliche Erkenntnisse der Psychologie in Verbindung mit wirtschaftlichen Fragestellungen gebracht. Der Mensch wird dabei nicht als “Homo economicus” betrachtet, der sich rational und berechnend gemäß dem “Standard Economic Model” verhält. Vielmehr geht es darum, dieses Model an tatsächliches wirtschaftliches Verhalten von Menschen anzupassen, welches häufig nicht rational und berechnend ist.

Dies lässt sich anhand des Nutzens von Heuristiken (Ankerheuristik, Verfügbarkeitsheuristik, Repräsentativitätsheuristik) zeigen. Heuristiken helfen schnell Entscheidungen zu treffen. Sie beinhalten jedoch Biases (Verzerrungen).

Vergleiche Literatur:

Cartwright, E. (2018). Behavioral economics. Taylor & Francis Group.

Tversky, A., & Kahneman, D. (1974). Judgment under Uncertainty: Heuristics and Biases: Biases in judgments reveal some heuristics of thinking under uncertainty. science, 185(4157), 1124-1131.

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